Grundsätze
Zweck und Aufgaben des Verbandes
- Zweck des Verbandes ist die Förderung und Verbreitung der Grundsätze ethischer Unternehmensführung.
- Der Verband ist bestrebt, diese Aufgabe durch Zusammenarbeit mit allen Bevölkerungsteilen, öffentlichen und privaten Organisationen zu erfüllen.
- Der Verband und seine Mitglieder machen es sich zur Aufgabe, diese Vision durch täglich praktiziertes ethisches Unternehmertum zu leben und zu verbreiten.
- Aufgabe des Verbandes ist es nicht, das ethische Handeln seiner Mitglieder zu kontrollieren oder zu überwachen.
Was passiert wenn ... ?
... ein Geschäftspartner auf ethiks zukommt und sagt, dass sich ein Mitglied nicht an die Spielregeln hält?
- Aufgabe des Verbandes ist es nicht die Mitglieder zu kontrollieren, sondern sie dahin zuführen bzw. zu unterstützen die ethischen Grundsätze im eigenen Betrieb umzusetzen.
- D.h. der Beschuldigte wird informiert und gebeten dieses Problem aus der Welt zu schaffen. Der Verband kann sich nicht zum Richter aufschwingen.
- Wenn häufiger Beschwerden auftreten, behält sich der Verband vor, dieses Mitglied auszuschließen.
Was hat das Logo auf der HP für einen Wert bzw. Bedeutung?
- Der Unternehmer setzt sich aktiv mit dem Gedankengut auseinander und ist gewillt die Grundsätze im Unternehmen umzusetzen.
- Ein Geschäftspartner kann davon ausgehen, dass es sich um einen fairen Partner handelt.
Warum braucht man überhaupt einen Verband bzw. ist das ein Muster ohne Wert?
Es wird die Gesinnung des Unternehmers nach außen sichtbar und macht ihn zu einem interessanten ...
- ... Lieferanten bzw. Kunden der fair mit seinen Geschäftspartner umgeht.
- ... Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter fair behandelt und fördert.
Der Unternehmen unterstreicht damit seinen Willen ethisch zu handeln.
- Der Unternehmer wird in der Entwicklung seiner ethischen und unternehmerischen Fähigkeit unterstützt.
Der Unternehmer fördert die Verbreitung des Gedankengutes, was ihm letztlich hilft gute Geschäfte zu machen.
- Der Unternehmer kann mit immer mehr Gleichgesinnten Geschäfte machen (Netzwerk).
- Der Unternehmer wird damit langfristig zu einer Veränderung der Gesellschaft führen zum Wohle aller beitragen.
Umgang des Auftraggebers mit Lieferanten
Vertragsabschluss/Auftragserteilung nur dann, wenn dessen Bezahlung gesichert ist.
Vollständige eindeutige Spezifikationen bei Ausschreibungen/Bestellungen.
Kein Ausnutzen von Abhängigkeiten.
- Ab Vertragsabschluss keine unbegründeten Nachverhandlungen.
Zahlung aller Rechnungen
- Innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist.
- Kein Skontoabzug wenn das Zahlungsziel überschritten wurde.
- Keine vorgeschobenen Reklamationen um Abzüge vorzunehmen.
- Keine willkürliche Entgeltminderungen.
- Unverzügliche Information, falls zugesagte Zahlungen nicht entrichtet werden können (Gemeinsame Suche nach Wegen, wie und wann die Zahlungsverpflichtung erfüllt werden kann).
Vertragsgestaltung
- Klare Darstellung der Rechte und Pflichten.
- Nur Einsatz von rechtsgültigen Vertragsklauseln (Keine rechtsungültige Gestaltung wider besseren Wissens).
Umgang mit Kunden
- Keine Bestechung von Entscheidungsträgern.
- Keine Absprache mit Wettbewerbern.
- Faire Beratung und faire Preise – kein Ausnutzen von Unwissenheit oder blindem Vertrauen.
- Keine unvollständigen, geschönten Billigangebote die nach Auftragserteilung zu Nachträgen und überhöhten Preisen führen.
- Keine Zusage von Lieferterminen, die nicht eingehalten werden können.
- Unverzügliche Information falls vereinbarte Termine nicht eingehalten werden können.
- Keine Zusage von Leistungen, die so nicht erbracht werden können.
- Generelle Einhaltung von Zusagen und Lieferung der vereinbarten Qualität.
Umgang mit Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen
- Gleichbehandlung von Mann & Frau (gleiche Bezahlung für gleiche Leistung).
- Beteiligung der Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen am Unternehmenserfolg.
- Keine Diskriminierung von Minderheiten oder Benachteiligten.
- Keine Ausnutzung von Abhängigkeiten.
- Respektvoller Umgang mit Mitarbeitern / Mitarbeiterinnen.
- Offenheit in der Kommunikation.
- Förderung und Weiterbildung gemäß den Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Umgang mit Geldgebern
Offenheit in der Kommunikation
- Keine Vorspiegelung falscher Tatsachen z.B. über die Geschäftsentwicklung.
- Keine Zurückhaltung von wichtigen Informationen.
- Unverzügliche Information bei gravierenden Änderungen im Unternehmen oder bei neuen existenziellen Sachverhalten.
Einhaltung von Absprachen und Terminen
- Einhaltung von Rückzahlungsvereinbarungen.
- Einhaltung von fest zugesagten Terminen, bzw. unverzügliche Information falls Termine wider Erwarten nicht eingehalten werden können.
Umgang mit der Umwelt
Als produzierendes Unternehmen
- Beachtung und Einhaltung aller umweltrelevanten Vorschriften.
- Implementierung eines Umweltmanagement – Systems.
- Weiterentwicklung von Ressourcen sparenden Produktions-Methoden.
- Nutzung alternativer Energien.
Als Handelsunternehmen
- Ein- und Verkauf von umweltgerechten Produkten.
- Implementierung eines Umweltmanagement – Systems.
- Rücknahme von Verpackungsmaterialien.
- Nutzung alternativer Energieformen.
Als Dienstleistungs-Unternehmen
- Einkauf von umweltgerechten Produkten.
- Nutzung alternativer Energieformen.