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Newsletter 02/2012

„Zukunft sollte man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“

(Antoine de Saint Exuperys)

Unternehmensführung

Ein gesundes, erfolgreiches und privat wie unternehmerisch beflügelndes Jahr 2012!

Sehr geehrte Verbandsmitglieder,

Ihnen allen wünschen wir mit dieser Neuauflage unseres e-thinks ein gesundes, erfolgreiches und privat wie unternehmerisch beflügelndes Jahr 2012. Längere Zeit haben wir diesen regelmäßigen Newsletter ruhen lassen. Mit dieser Ausgabe möchten wir diese Tradition wieder beleben und Sie monatlich mit Informativem, Interessantem, Wissenswertem oder gar Erstaunlichem anregen.

Ihr Feedback ist uns dabei sehr wichtig. Vielleicht begegnen auch Sie mitunter Themen, deren Verbreitung für die Mitglieder unseres Verbandes nutzbringend sein könnte. Nach Antoine de Saint Exuperys Motto „Zukunft sollte man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“ laden wir Sie herzlich dazu ein, die Zukunft unseres Verbandes und unseres Newsletters aktiv mitzugestalten. Schreiben Sie uns! Unter der Email-Adresse iris.hudert@ethiks.de werden wir Ihre Informationen sammeln und sichten. Iris Hudert wird künftig den Newsletter unseres Verbandes gestalten. An dieser Stelle möchten wir Corinna Gartner ganz herzlich für Ihre Unterstützung in den letzten Jahren danken. Sie hat uns mit großem Engagement und Einfallsreichtum regelmäßig mit hochinteressanten Newsletters versorgt. Unser Dank gilt auch Renate Moser, die sich bereit erklärt hat, sich für unseren Verband durch Mitgliederwerbung bei XING und in der Verwaltung einzubringen.

Wir wünschen Ihnen bei der Lektüre der ersten e-thinks Ausgabe 2012 viel Vergnügen und Informationszuwachs.

Mit den besten Grüßen
Ihr
Stefan Reuß

Netzwerk

Im Gespräch mit Verbandsmitgliedern

Matthias Rommel: Geboren 1961 in Coburg, wohnhaft in Raubling bei Rosenheim, verheiratet, zwei Söhne im Alter von 15 und 12 Jahren

Studium: Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Controlling, Finanzierung

Selbständiger Berater und Unternehmer: Ganzheitliche Beratung von KMU in den Bereichen Unternehmensgründung, Unternehmenssanierung, Unternehmenswachstum und Unternehmens-entwicklung, Unternehmensnachfolge, Wirtschaftsmediator und Unternehmercoach. 13 Jahre Erfahrung in mittelständischen Unternehmen, kaufmännische Leitung und kaufmännischer Geschäftsführer Seit über vier Jahren Anwender und Mastertrainer von Alchimedus, Gründungsmitglied von ethiks, Verband für ethische Unternehmensführung

Was ist für Sie das oberste Gebot ethischen unternehmerischen Handelns?

Behandle jeden Menschen und Geschäftspartner so, wie Du selbst behandelt werden möchtest. Handle dabei zum Wohle aller und unserer Erde.

Welche Persönlichkeit erfüllt für Sie aktuell im unternehmerischen Sinn ethischen Vorbildcharakter und warum?

Da fällt mir spontan Herr Schatt von Schattdecor ein, ein Unternehmen in der Nähe meines Wohnorts, das Dekordrucke für Oberflächen von Möbeln oder Raumgestaltungselementen produziert und international tätig ist (www.schattdecor.de).
Ich hatte Herrn Schatt einmal vor ca. 10 Jahren bei einer Unternehmensbesichtigung kennen gelernt und war damals schon tief beeindruckt. Er redet nicht viel über Unternehmensethik, sondern hat sein Unternehmen nach ethischen Grundsätzen ausgerichtet und alle leben danach, weltweit in allen Filialen und Tochterunternehmen. Das heißt, ethische Grundsätze sind bei Schattdecor nicht Worthülsen, sondern praktisch gelebtes Unternehmertum.
Vor einigen Wochen hat mein 15 jähriger Sohn in diesem Unternehmen ein einwöchiges Praktikum absolviert. Er war sehr begeistert davon und hat mir die ethischen Umgangsformen des Unternehmens bestätigt. Am fünften und letzten Tag seines Praktikums hat mich mein Sohn dann zu einer kurzen Betriebsführung ins Unternehmen eingeladen. Es war wie „im Himmel auf Erden“. Alle ethischen Grundsätze sind hier nicht nur in der Unternehmensvision festgeschrieben, sondern werden auch von allen freudig gelebt. So fiel mir besonders auf, dass alle Mitarbeiter/innen mit außerordentlichem Spaß bei der Arbeit waren, sehr partnerschaftlich und respektvoll miteinander umgingen, egal ob es sich um Mitarbeiter, Kollegen, Kunden, Lieferanten oder sonstige Partner handelt. Besonders auffällig war auch, dass alle Arbeitsplätze sehr „wohnlich, großzügig und persönlich“ gestaltet waren.

Was kann Ihrer Ansicht nach Unternehmensethik in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe leisten?

Die Zeiten können wirtschaftlich noch so schwierig sein, trotzdem sollten wir immer darauf achten, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, denn nur das trägt langfristig.

Was haben Sie sich für Ihr unternehmerisches Jahr 2012 besonders vorgenommen?

Nun, einfach so weiterzumachen wie bisher, insbesondere die Menschen und Unternehmen zu unterstützen, sie zu ihren inneren und äußeren Reichtum zu führen, zum Wohle aller und unserer Erde. Dabei ist es manchmal notwendig, alte Strukturen zu zerstören um etwas Neues zu erbauen.

Das ethinks Bücherregal:

„Die Möglichkeiten sind immer größer als die Wirklichkeit!“ Getreu seinem Lebensmotto führt Sascha Kugler in dieser vollständigen Darstellung der von ihm entwickelten Alchimedus-Methode das wissenschaftliche Fundament sowie seine praktische Anwendung mit den daraus resultierenden zwölf Gesetzen des Unternehmenserfolgs in stringenter und hintergründiger Weise vor. Von Napoleon Hill über Jim Collins bis hin zum EFQM Modell werden alle relevanten Unternehmensführungsansätze ausgewertet und integriert. Insgesamt fließen 180 Modelle in die Alchimedus-Methode ein. Das Ergebnis: Ein umfassendes Kompendium der Erfolgsfaktorenforschung für Mensch und Unternehmen, in dem Nachhaltigkeit und Menschlichkeit großgeschrieben werden.

Sascha Kugler (Dipl.-Kfm. Univ.), geboren 1965 in Berchtesgaden, ist Managementberater, Entwickler, Unternehmer und Autor. Als Urheber und Entwickler der Alchimedus®-Methode arbeitet er an der Offenlegung der Potenziale und Fähigkeiten des Menschen mit dem Ziel, nachhaltigen Lebens- und Unternehmenserfolg zu generieren. Sein Kerngeschäft ist die Beratung von kleinen mittelständischen Unternehmen sowie Konzernen. Bereits 15.000 Anwender arbeiten mit der Alchimedus-Methode. Seine bisherigen Bücher wie „Das Alchimedus®-Prinzip. Die ganzheitliche Unternehmerstrategie“ oder „Eine Reise ans Ende der Welt“ erscheinen in fünf Sprachen.

Hier können Sie das Buch bestellen.

Menschen (im Brennpunkt)

Wie dehnbar ist der Begriff der Ethik für ein Staatsoberhaupt, das die wichtigste Vorbildfunktion in einem Land einnimmt? Darf ein Mann, auf dessen Amt das Vertrauen eines ganzen Landes liegt, zu Recht oder zu Unrecht verlangen, mit gleichem Maß gemessen zu werden wie alle Bürger? Ist es legitim vom Ersten eines Landes eine Haltung der Selbstkritik, Einsicht und Konsequenz zu fordern, in der den höchsten und zugleich strengsten ethischen Ansprüchen Rechnung getragen wird oder muss man hier von fehlgeleitetem Moralismus und gar Demagogie reden? Lesen Sie hier einen Kommentar von Heribert Prantl aus www.sueddeutsche.de vom 9.12.2012:

Kritik an Bundespräsident Wulff
Wider die Maßlosigkeit

Ein Kommentar von Heribert Prantl

So gnädig Christian Wulff in der Kreditaffäre zu sich selbst ist, so gnadenlos sind die Medien im Umgang mit dem Bundespräsidenten. Dabei wiederholen sich die Kritiker und verbreiten teils blühenden Unsinn. Gefährlich wird es, wenn aus dem Streit eine Machtprobe zwischen Presse und Bundespräsident wird.

Über Christian Wulff muss man nicht mehr viel reden. Über ihn ist sehr viel gesagt, über seine Verfehlungen und Verstrickungen fast schon im Übermaß geschrieben, gesendet, geschimpft und geklagt worden. Die Kritik an seiner notleidenden Moralität und die Kritik an seinen Ausflüchten war und ist berechtigt, die Enttäuschung über ihn auch. Das richtige Maß, das dem Präsidenten fehlt, scheint aber auch die Kritik an ihm zu verlieren.

Das findet exemplarisch seinen Ausdruck in der Forderung, wie sie etwa aus der Partei Die Linke kommt, den umstrittenen Bundespräsidenten nach Artikel 61 des Grundgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht anzuklagen. Die Linke versucht wohl auf diese Weise, Anschluss an den öffentlichen Furor zu bekommen.

Die Gnädigkeit, die der Präsident sich selbst gegenüber zeigt, erhält ihre Entsprechung in der Gnadenlosigkeit der Kritik an ihm - deren Verbissenheit wohl auch daher rührt, dass er, der nun schon so lange und zu Recht kritisiert wird, einfach nicht zurücktreten will. Deshalb werden auch die schon bekannten und sehr berechtigten Vorwürfe neu aufgewärmt und neu gewürzt, deshalb findet sogar blühender Unsinn Verbreitung wie der, dass Wulff sein Haus ohne notarielle Beurkundung gekauft habe.

Mit ihrer Verbissenheit aber entzieht sich die Kritik ihre eigene Legitimität: Es ist nicht die Aufgabe der Medien, einen Rücktritt zu erzwingen. Ein Rücktritt ist nicht die den Medien zustehende Bestätigung und Belohnung für die Aufdeckung einer Affäre. Und das Ausbleiben des heftig geforderten Rücktritts ist nicht etwa ein Angriff auf die Pressefreiheit. Man darf sich dann nicht auf den Kopf stellen und mit den Füßen nach Karlsruhe zeigen, als sei das Verfassungsgericht die Instanz, um dem Präsidenten die moralische Eignung abzuerkennen. Wenn der Bundespräsident nicht zurücktritt, mag man das bedauern. Heikel und gefährlich wird es, wenn aus dem kräftigen Bedauern präpotente Rechthaberei, ja eine Art Machtprobe wird zwischen der Presse und dem Präsidenten.

Gewiss: Das deutsche Staatsoberhaupt lebt vom Vertrauen, das die Bürgerinnen und Bürger in es setzen. Bundespräsident Wulff muss sich daher fragen, wovon er in Zukunft leben will. Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird - so schreibt Bert Brecht im "Leben des Galilei". Wulff hat das Vertrauen in einer öffentlichen Erklärung und einem Fernsehinterview zu den Vorwürfen gegen ihn erschöpft.

Um als Präsident weiterzumachen, muss sich Christian Wulff daher gewiss sein, Vertrauen wieder gewinnen zu können. Solange diese Gewissheit in erster Linie nur er selber hat, muss er es aber aushalten, dass darüber geredet wird, wer ihm im Fall des Falles - und mit mehr Aussicht auf Glaubwürdigkeit - im Amt des Bundespräsidenten nachfolgen kann.

Lexikon

Ethik – Definition

Moralphilosophie.

1. Begriff: Ethik ist die Lehre bzw. Theorie vom Handeln gemäß der Unterscheidung von gut und böse. Gegenstand der Ethik ist die Moral. Die griech. Ethik war empirisch und normativ zugleich. Heute wird eine empirische, deskriptive Ethik streng unterschieden von der normativen Ethik, die ein Sollen formuliert; dieses Sollen erhebt Anspruch auf allg. Verbindlichkeit.

2. Es lassen sich fünf Perspektiven der Ethik auf Moral unterscheiden:

  • a) Beim Inhalt eines Moralkodex geht es um die Frage, welche Regeln dazu zu zählen sind und welche nicht.
  • b) Bei der Begründung geht es darum, für die Allgemeinverbindlichkeit normativer Regeln „gute Gründe” zu nennen.
  • c) Die Legitimation moralischer Regeln erfolgt - zumindest in der Konsensethik - durch die Zustimmung der Betroffenen und ist von der diskursiven Begründung zu unterscheiden.
  • d) Die Motivation zu einem Handeln gemäß den moralischen Regeln ist von Begründung und Legitimation nochmals zu unterscheiden, obwohl in Einzelfällen durchaus „gute Gründe” oder die eigene Zustimmung als Handlungsmotive auftreten können.
  • e) Die Fragen nach der Entstehung und Entwicklung moralischer Regeln nimmt in der wissenschaftlichen Moralforschung einen breiten Raum ein. Es lassen sich drei Varianten unterscheiden: Die Variante vom Typ Weber (Max-Weber-These) oder Hayek untersucht Entstehung und Entwicklung von Moral im Kontext der gesellschaftlichen, kulturellen Evolution. Moderne ökonomische Ansätze rekonstruieren die Entwicklung der Moral aus individuellen Kalkülen bzw. als ihr - intendiertes oder aber nicht intendiertes - Resultat; schließlich ist die rein vergleichende empirische Moralforschung zu nennen.

3. Begründung von Normen:

  • a) Hinsichtlich der theoretischen Grundlagen moralischer Normen lassen sich fünf wichtige Ansätze von Ethik unterscheiden.
    • (1) Die Ordnung der Natur enthält die Regeln auch des menschlichen Zusammenlebens (Naturalismus), wobei die „Natur” griech. als Kosmos, frühneuzeitlich als teleologische, später als naturwissenschaftliche, heute bes. als (sozio- oder evolutions-)biologische Natur verstanden wird.
    • (2) Christlich werden Normen im Willen Gottes begründet.
    • (3) Marxistisch werden Normen aus den Gesetzen der Geschichte begründet. Diese drei Begründungen greifen auf Grundlagen zurück, die vom menschlichen Wollen unbeeinflussbar sind.
    • (4) Die Diskursethik greift auf die dem menschlichen Argumentieren immanenten, notwendigen Unterstellungen zurück, die normativen Charakter haben. Diese Begründung geht auf eine vom menschlichen Wollen unabhängige Instanz zurück.
    • (5) Am weitesten verbreitet ist heute die Begründung von Normen im menschlichen Wollen in zwei maßgeblichen Varianten: Einer Begründung im Nutzen - Utilitarismus - und im Konsens - Konsensethik. Hier unterliegen Normen - qua kollektive Selbstbindungen - dem menschlichen Wollen.
  • b) Gemäß dem Kognitivismus werden Normen in einem der Wahrheitsfindung analogen und durch Vernunft gesteuerten Verfahren erkannt. Demgegenüber verneint der Non-Kognitivismus eine solche Möglichkeit und gründet Normen auf Interessen (Wollen: Dezisionismus) oder dem Gefühl (Wohlwollen).
  • c) Ethik kann entweder alle Handlungen wegen der Ziele oder Folgen - teleologische oder konsequentialistische Ethik - als gut oder böse beurteilen oder aber einige bes. wichtige Handlungen herausheben die als solche, also ohne Rücksicht auf die Folgen, unbedingt gelten - deontologische Ethik, griech. to deon = Pflicht.
  • d) Damit verwandt, aber nicht identisch, ist die Unterscheidung von Weber zwischen der keine Kompromisse duldenden Gesinnungsethik - Handlungen sind gut (allein) aufgrund der Gesinnung - und der Verantwortungsethik - die Beurteilung hat die durchschnittlichen voraussehbaren Folgen des Handelns dem Handelnden zuzurechnen.

4. Inhalt von Ethik: Die Inhalte der Ethik waren in der Antike und im Mittelalter durch in das alltägliche Leben eingelassene Normen, Sitten und Gebräuche gegeben; sie wurden später in Katalogen von Tugenden und Pflichten und einer ausgebauten Kasuistik konkretisiert. Im Zuge der neuzeitlichen Modernisierungsprozesse lösen sich diese Traditionen allmählich auf. Moderne Ethik seit I. Kant versteht sich daher zunehmend als Prinzipienethik und neuerdings als Verfahrensethik: Sie legt allg. Prinzipien fest, z.B. den kategorischen Imperativ Kants oder den Imperativ des Schutzes des Lebens bei H. Jonas, die dann - in einem bestimmten ethischen Verfahren - auf die konkreten Entscheidungstatbestände angewandt werden.

5. Neuere Entwicklungen: Bes. seit Kant hat sich die Diskussion auf Fragen der Begründung moralischer Normen konzentriert. In neuerer Zeit wird der Frage der Implementation von Moral verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. Das Grundproblem besteht darin, dass kein Moralsystem auf Dauer Bestand haben kann das vom Normadressat fordert, systematisch gegen seine eigenen Interessen zu handeln bzw. unter Bedingungen zu handeln, die die intendierten Folgen der moralischen Handlung nicht zustande kommen lassen. In diesem Zusammenhang gewinnt die Unterscheidung von Individualethik und Institutionenethik an Bedeutung. In der modernen Gesellschaft gewinnt die institutionelle Ebene systematischen Vorrang vor der Handlungsebene bei der Bewältigung moralischer Konflikte: Die Regeln sind politisch - auch unternehmenspolitisch - so zu gestalten, dass individuelles moralisches Handeln möglich wird (ökonomisch formuliert: anreizkompatibel). Ethik wird damit zu einer Ordnungsethik (Regelethik, Institutionenethik) und, bezogen auf individuelles Handeln, zu einer Anreizethik, bei der es um die eigene und zugleich allg. Besserstellung geht.

Quelle: Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Ethik, online im Internet: wirtschaftslexikon.gabler.de

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